Wir bei Bischof+Klein

Qualität neu gedacht

Zu Besuch beim Kunden in Frankreich: Robert Leipi, Pascal Altesellmeier, Elke Renze, Natascha Ehlting, Katharina Foreman, Denis Buck und Viktor Philippi

Reinraum-Projekt bringt frischen Schwung

Gemeinsame Qualitätsziele und Erstklassigkeit erreichen wir nur, wenn wir alle dasselbe Verständnis haben – vom Herstellungsprozess bis zur Qualitätsprüfung. Genau das ist der Kern des Projekts mit einem wichtigen Kunden unserer CleanFlex®-Reinraumverpackungen: Statt klassischer Audits gab es gegenseitige Hospitationen im Reinraum.

Das Team mit Marie-Theres Spreckelmeyer (Lean Management Werk1), Projektmanager Matthias Keller, Robert Leipi (CleanFlex® Konfektion Spezial Meister) und Projektmanager Pascal Altesellmeier ist begeistert: „Das hat die Proaktivität geweckt. Wir bekommen vom Produktionsteam so viele Anregungen wie noch nie!“

Im Zentrum des Interesses stand ein Doppelbeutel mit verschweißtem Adapterring. Der Kunde vervollständigt den Beutel mit einem Connector. Der Beutel wird bei der Arbeit im Isolator oder „Handschuhkasten“ gebraucht, beispielsweise um Spritzenstopfen für die Abfüllung von Impfdosen nachzufüllen.

Gestartet ist die Initiative im November 2024 mit einem Besuch von Führungskräften, Vertrieb und Qualitätssicherheit beim Kunden in Frankreich. „Wir wollten darüber sprechen und vor Ort sehen, welchen Anspruch wir im Reinraum verfolgen – und wie wir ihn erreichen“, so das Team. Im Mai folgte ein weiterer Besuch, diesmal reisten Mitarbeitende aus jeder Schicht mit. 

Im Fokus: moderne Prüfmethoden. Während früher mit Ringlicht-Lupe kontrolliert wurde, setzen beide Seiten inzwischen auf Leuchttische. „Wir konnten uns vor Ort überzeugen, dass man damit mehr und besser sieht“, berichtet Pascal Altesellmeier.

Die dreitägige Schulung umfasste Theorie und Praxis – von Vorträgen bis zur Mitarbeit an der Fertigungsstraße. Sprachbarrieren wurden mit Unterstützung von KollegInnen überwunden.

Das Ergebnis: konkrete Maßnahmen in Lengerich, überarbeitete Schulungsinhalte, erweiterte Ausrüstung. Ein erfreulicher Nebeneffekt: noch mehr Teamgeist und Proaktivität. „Der Besuch in Frankreich hat einen Schub gebracht. Viele Ideen sind direkt in der Schicht ausprobiert worden“, erzählt Robert Leipi.

Auch die Offenheit im Team ist gewachsen: „Manchmal liegt morgens ein Muster mit einem Post-it auf meinem Schreibtisch: Könnten wir das nicht vielleicht auch so machen?“, erzählt Marie Spreckelmeyer. Ergänzt wurde außerdem ein Fehlerkatalog mit passenden Mustern – besonders hilfreich für neue KollegInnen.

Das Projekt Doppelbeutel mit Ringverschluss wurde im Sommer erfolgreich abgeschlossen. Durch den offenen Dialog und das engagierte Miteinander ist es gelungen, die Produktqualität gezielt und nachhaltig auf ein neues Level zu heben – exakt nach den Anforderungen unserer Kunden.

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kraftvoll gelebte Zusammenarbeit sein kann. Eine Erfolgstory! Das nächste Projekt dieser Art steht schon in den Startlöchern.

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