Erzähler mit Herz
Wenn er nicht am Schreibtisch sitzt, ist Peter Boschella gern draußen unterwegs.
Peter Boschella hat ein Buch geschrieben
Unser ehemaliger Kollege aus der Logistik in Lengerich, Peter Boschella, ist zum Schriftsteller geworden! „Jansemann“ heißt sein erstes Werk, das er knapp zwei Jahre nach seinem Abschied in den Ruhestand nun veröffentlicht hat. Mit viel Herz beschreibt er das Leben des Ich-Erzählers Jansemann aus der fiktiven Stadt Schönheim, der als Kind zum Nachdenken und Träumen gern in den Kirschbaum im Garten kletterte.
Peter Boschella hat immer viel und gern gelesen. Diese Leidenschaft teilt er mit seiner Frau Elke. Sie hat ihn auch darin unterstützt, selbst ein Buch zu schreiben. Die Illustrationen stammen von ihr, ebenso wie das Bild für den Umschlag. Das gemeinsame Werk erschien dann tatsächlich in diesem Sommer in einem kleinen Verlag.
„Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht“, schwärmt Peter Boschella. „80 Prozent habe ich erfunden, aber zur See gefahren bin ich wirklich. Und die Queen gesehen habe ich auch!“
Unser Autor kam am 11. November 1984 als Staplerfahrer zu Bischof+Klein. Ab 1991 war er im damals neuen Hochregallager P20 tätig, zunächst als Vorarbeiter, später Gruppenleiter. Nach knapp 40 Jahren ging er im Oktober 2024 in den Ruhestand.
Zur Begegnung mit der Queen kam es bei der Bundeswehr. Weil er nach der Schulzeit nicht recht wusste, was er machen sollte, hatte er seinen Wehrdienst vorgezogen und bei der Marine angeheuert. Anschließend ging er beim Maler Mutert in Lengerich in die Lehre. Noch während seiner Vorbereitung auf die Meisterprüfung zum Maler und Lackierer wechselte er zu Bischof+Klein. „Dort waren auch meine Eltern tätig. Zu der damaligen Zeit war eine Stelle bei einem solch großen Unternehmen wie ein Sechser im Lotto.
Sein erster Vorgesetzter verfolgte wohlwollend die Entwicklung des neuen Mitarbeiters, der „nebenbei“ noch die Meisterprüfung durchzog. Damit qualifizierte er sich in dessen Augen auch zum Vorarbeiter in der Logistik. „Ich hatte gute Vorgesetzte, die mir Vertrauen entgegengebracht und mich gefördert haben.“
Wie geht es nun weiter? Hat er schon ein zweites Werk in Arbeit? „Meine Frau hat gesagt: Du hast mir so viel von Bischof+Klein erzählt, darüber könntest Du auch ein Buch schreiben. Aber das ist so viel, da würde ich nie fertig.“ Er liebäugelt vielmehr mit einem Kinderbuch.
Wo stand denn nun genau der geliebte Kirschbaum, auf den „Jansemann“ sich so gern zurückzog? „Neulich habe ich mir bei einer meiner Radtouren ein Herz gefasst und in den alten Garten in Ibbenbüren gelugt. Da steht er immer noch!“
„Jansemann“ ist im Buchhandel erhältlich. Über die ISBN-Nummer 978-3-98885-777-4 kann man es bestellen.
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