Titelthema

Menschen im Mittelpunkt

von links: Vera Gaidies und Ann-Kathrin Turmann

Interview mit Vera Gaidies und Ann-Kathrin Turmann

Im Interview erzählen die beiden Social-Media-Expertinnen Vera Gaidies (G) und Ann-Kathrin Turmann (T) davon, welche Stories besonders gut ankommen, wie sie ihre Themen finden und warum Blödsinn auch mal sein muss.

 

Welche persönlichen Highlights habt Ihr bisher bei Bischof+Klein erlebt?

 

G: Ein Highlight war auf jeden Fall die Kooperation mit Goldeimer, für die wir später auch den Deutschen Verpackungspreis bekommen haben. Das war richtig cool und ein tolles Projekt!  Im Rahmen der Zusammenarbeit konnte ich auch die Produktion im Mainz besuchen und habe erlebt, wie das Goldeimer Klopapier den Weg in die Bischof+Klein Verpackung fand. Ansonsten bin ich sehr gern nach Konzell gefahren, um mit den Azubis zusammen Videos zu machen. 
T: Ich bin ja noch nicht so lange dabei, aber ich kann bestätigen, dass die Arbeit  mit den Azubis großen Spaß macht! Ich denke da gerade an ein Videoprojekt mit den Medientechnologen Die Azubis hatten am Anfang etwas Hemmungen, haben aber schnell gemerkt, dass das Videodrehen Spaß macht und bekamen immer mehr Ideen, was sie auf TikTok und Instagram zeigen möchten.

 

Auf welche Art von Geschichten reagieren die Menschen auf Social Media?

 

T: Interne Geschichten werden auf Social Media super gut angenommen! Ein Beispiel dafür ist die Weihnachtsfeier der  Konzeller Azubis im Dezember – dieser Beitrag ging wirklich durch die Decke!

 

Gilt das sowohl für Instagram als auch für TikTok?

 

T: Auf jeden Fall. Allerdings wundert man sich auch manchmal über TikTok. Vor kurzem haben zwei Azubis  aus Konzell ein Trendvideo gedreht: Eine Person fiel auf den Boden und rief „Ding Dong“ - dieses Video ging viral mit 21.000 Aufrufen!

 

Heißt das, Blödsinn kommt immer gut an?

 

T: Na ja, nicht ganz. Ebenfalls sehr erfolgreich war ein Video, das eine typische Aufgabe eines Packmitteltechnologen erklärte.
G: Tatsächlich kommen Personen und Gesichter immer gut an. Es geht darum, die Menschen hinter dem Firmennamen zu zeigen! Ich erinnere mich noch an ein Gruppenfoto mit neuen Mitarbeitern im vergangenen Jahr. Dieser Post wurde zwölfmal geteilt und zwanzigmal kommentiert, während ein Beitrag zu einem Produkt, der kurz zuvor online ging, nur zweimal geteilt wurde.

 

Wie schwer oder leicht ist es, Themen für regelmäßige Posts zu finden?

 

T: Das ist bei Bischof+Klein viel einfacher als in den Unternehmen, die ich bisher kennengelernt habe. Ich finde es faszinierend, wie viel Lust die Kolleginnen und Kollegen haben, daran mitzuwirken. Klar gibt’s manchmal auch Leerlauf, beispielsweise in Ferienzeiten. Aber grundsätzlich bietet Bischof+Klein viel Stoff zum Berichten dank seiner Vielfalt.
G: Das Schöne ist, dass wirklich viele Kollegen Lust auf Social Media haben und auch ihre Ideen einbringen.

 

Bitte beschreibt einmal das Themenspektrum.

 

G: Wir decken drei Bereiche ab: Personal- und Ausbildungsthemen für die HR, Nachhaltigkeit und Produktinnovationen für den Vertrieb.

 

Welche Medien bedient Ihr?

 

G: Sehr viele Menschen nutzen Instagram, das ist ein Muss für uns. Allein in Deutschland sind rund 40 Millionen NutzerInnen bei Instagram angemeldet. (Stand: Februar 2025) TikTok bleibt spannend, weil es der Kanal für die Jugendlichen ist. Über 40 Prozent der NutzerInnen sind zwischen 16 und 24 Jahre alt.  LinkedIn spielt als Plattform für den Expertenaustausch eine große Rolle für den Vertrieb.

 

Und wie geht es weiter mit dem Azubi-Blog-Team?

 

T: Das Team findet sich gerade neu, da einige Mitglieder ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und ausgeschieden sind. Ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit und die neuen Ideen und Formate, die die Azubis entwickeln wollen!