Aktuelles

„Ruf später wieder an!“

von links: Doug Overby, Zac Odom und Tim Carter

Overby Group ist seit 25 Jahren Vertriebspartner in den USA

Seit 25 Jahren vertreibt Doug Overby die Industrieverpackungen von Bischof+Klein in den USA. Im Interview erzählen Doug und seine Kollegen Zac Odom und Tim Carter von Highlights und gibt einen Einblick in den amerikanischen Markt.

 

Wenn Sie auf 25 Jahre Bischof+Klein zurückblicken, was ist Ihr persönliches Highlight?

 

Doug Overby: Da gibt es viele Highlights! Das über die Jahre hinweg beständigste Highlight sind die Kollegen, mit denen wir hier in Lengerich zusammenarbeiten. Eine wirklich nette Truppe, mit denen arbeiten Spaß macht. Das schätzen wir sehr. 

 

Was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit mit den deutschen KollegInnen?

 

Doug Overby: Das ist vor allem die Offenheit. Wir sind sehr ehrlich und haben keine Geheimnisse voreinander. Wir wissen, was der andere erwartet. Das gibt mir und meinem Team ein Gefühl von Sicherheit.

 

Wir haben sich die Kundenerwartungen in den letzten Jahren verändert?

 

Zac Odom: Die Coronazeit hat viel verändert. Früher waren wir das halbe Jahr unterwegs, sind zu Kunden gereist. Das ist nun anders. Auch wie wir mit Kunden kommunizieren und in Kontakt bleiben, hat sich komplett verändert. Generell sehen wir häufigere Wechsel von Hochs und Tiefs im Markt. 
Tim Carter: Die Technologie hat sich extrem verändert. Nun sind alle Informationen online verfügbar, wir sprechen über Teams und Zoom und fahren weniger zu Kunden.  
Doug Overby: Der Markt an sich ist kleiner geworden. Kunden denken darüber nach, weniger im Ausland zu bestellen. Deshalb ist es noch wichtiger, mit hoher Qualität zu überzeugen. Wir haben aber zum Glück loyale und treue Kunden.

 

Inländische Produktion wird in den USA gezielt gefördert?

 

Doug Overby: Es gibt in den USA einige neue Gesetze und Regeln. Zuletzt wurde ein Gesetz gegen Finanzkriminalität eingeführt. Man muss sich bei der Regierung registrieren und vieles beachten. Ohne Anwalt ist es schwer zu verstehen. Das kostet zusätzlich viel Zeit und Geld.

 

An welches Kundenfeedback erinnern Sie sich besonders gerne zurück?

 

Doug Overby: Das wohl schönste Feedback kam von einem großen und weltweit bekannten Kunden. Der Einkäufer rief an und sagte: „Doug, eure Produkte sind die, von denen ich weiß, dass sie immer pünktlich eintreffen. Darüber muss ich mir nie Sorgen machen.” Ansonsten ist es eher so, dass Kunden Feedback geben, wenn sie nicht zufrieden sind. 

 

Wie schalten Sie nach stressigen Arbeitstagen ab?

 

Doug Overby: Bei all dem Reisen und Arbeiten braucht es wirklich eine besondere Person auf der anderen Seite. Meine Frau ist großartig. Sie hält mir den Rücken frei. Ich genieße die Freizeit mit ihr und der Familie und mit meinem Fahrrad. Außerdem verbringe ich gerne Zeit am Wasser und gehe angeln.
Tim Carter: Ich spiele gerne Golf und verbringe Zeit mit der Familie. Meine Frau war schon immer meine größte Stütze. 
Zac Odom: Ich liebe, was ich tue, die Arbeit ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Deshalb bin ich gerne unterwegs, sehe neue Orte und lerne neue Leute kennen.

 

Welche Empfehlung würden Sie Nachwuchskräften im Vertrieb geben?

 

Doug Overby: Der Freund meiner Tochter hat mich das vor einigen Jahren auch gefragt. Ich habe ihm gesagt, dass er stets Zusagen einhalten sollte und wie ein Schwamm alle Informationen aufsaugen sollte. Denn man lernt nie aus.
Zad Odom: Ich würde noch hinzufügen: Lerne mit Ablehnung und einem „Nein“ umzugehen. 
Tim Carter: In unserem Job heißt ein „Nein“ nicht „Nein“. Es heißt „Ruf später wieder an.“

Vielen Dank für das Gespräch!