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Immer für die Kunden da

Bruno Kefecek

SOBRA vertritt Bischof+Klein in den Ländern des früheren Jugoslawiens

Bruno Kefecek von SOBRA d.o.o. vertritt Bischof+Klein seit 25 Jahren erfolgreich in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens. SOBRA d.o.o. wurde 1992 von seinen Eltern Eduard und Zlata gegründet. Auch die Tochter Tamara trat in das Team ein. Von Zagreb aus reist Bruno Kefecek durch Kroatien, aber auch nach Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien und in den Kosovo. Im Interview berichtet er über Highlights seiner Arbeit für Bischof+Klein und über Zukunftsperspektiven. 

 

Wenn Sie auf 25 Jahre Bischof+Klein zurückblicken, was ist Ihr persönliches Highlight?

 

Bruno Kefecek: Da gibt es etliche. Aber das Beste passierte fast am Anfang unserer Zusammenarbeit. SOBRA und Bischof+Klein lieferten einer hiesigen Firma Flachfolie für eine Maschine, die sie einige Jahre zuvor gekauft hatte. Sie hatte schon viele Lieferanten ausprobiert, aber niemand hatte eine passende Folie anzubieten. Dieser Kunde war kurz davor, die Maschine zu verschrotten, als wir mit unserer Folie ankamen. Und siehe da, unsere Folie funktionierte perfekt! Wir konnten daraufhin eine erfolgreiche und freundschaftliche Partnerschaft aufbauen.

 

Welche besonderen Herausforderungen gibt es in der Region? Wie unterscheiden sich die Länder, die aus Jugoslawien hervorgegangen sind?

 

Bruno Kefecek: Bei einigen Produkten ist es eine große Herausforderung, sie hier im Markt zu etablieren. Manchmal ist der Grund dafür, dass unser Markt noch keine Nachfrage danach hat, manchmal ist es auch der Preis. Oder es gibt einheimische Hersteller im Land, die dann bevorzugt werden. 

 

Was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit mit Ihren deutschen KollegInnen?

 

Bruno Kefecek: Schnelles Reagieren, Flexibilität und das Verständnis dafür, dass eine andere Kultur eine andere Herangehensweise erfordert. Das ist sehr wichtig.

 

An welches Kundenfeedback erinnern Sie sich am liebsten?

 

Bruno Kefecek: Als ein „alter“ Kunde uns trotz Schwierigkeiten und Verlusten in seiner Produktion die Treue hielt und sagte: „Ich will keinen anderen Folienlieferanten als Bischof+Klein, bitte lösen Sie das Problem“.

 

Wie schalten Sie nach stressigen Arbeitstagen ab?

 

Bruno Kefecek: Da wir ein kleines Familienunternehmen sind, schalten wir normalerweise nicht ab. Wir sind immer für unsere Kunden da, egal, ob es sich um Feiertage (in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich verteilt) oder „normale“ Arbeitszeiten handelt. Aber natürlich ist die Arbeit nicht alles in meinem Leben. Ich spiele gerne Tennis, gehe im Winter Skifahren und genieße an freien Wochenenden die Natur auf dem Land.

 

Welche Empfehlung würden Sie jungen Talenten im Verkauf geben?

 

Bruno Kefecek: Neue Zeiten bringen immer neue Herausforderungen mit sich. Was ich auf jeden Fall empfehle, ist Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien, ob es Zoom ist, Microsoft 365 oder Social Media. Aber man sollte dabei nie vergessen, dass wir Menschen sind. Wir brauchen den persönlichen Kontakt, der ausschlaggebend für die Wahl eines neuen Geschäftspartners sein kann.

 

Was schätzen die Kunden an Bischof+Klein besonders? 

 

Bruno Kefecek: Unsere Kunden schätzen vor allem unsere Effizienz, die schnelle Reaktion, natürlich die Qualität und dass wir bei Problemen immer für sie da sind. Viele legen auch großen Wert auf einen lokalen Partner wie SOBRA, weil wir als Einheimische sie besser verstehen und sie keinen direkten Kontakt in einer fremden Sprache haben müssen.

 

Welche Produkte sind besonders gefragt?

 

Bruno Kefecek: Die größte Nachfrage in der Region herrscht bei SmartFlex®, danach kommen FFS-Folien, Ventilsäcke und offene Säcke. Noch haben sich einige neue Produkte wie zum Beispiel PowFlex® nicht durchgesetzt, weil die Unternehmen nicht in neue Maschinen investieren. Aber ich hoffe, dass diese Zeit bald kommen wird.