Unsere Standorte – Bischof+Klein Konzell

Bankentreffen in Konzell

Respekt vor den Leistungen der Belegschaft

Bischof+Klein pflegt seit vielen Jahren vertrauensvolle und stabile Beziehungen zu regionalen sowie überregional tätigen Banken der deutschen Finanzwirtschaft. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Partnerschaften ist der regelmäßige Austausch über die aktuelle Geschäftsentwicklung – insbesondere im Hinblick auf die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe.

Der erweiterte Bankenkreis umfasst derzeit neun Kreditinstitute, von denen sieben Banken im Rahmen eines Konsortiums eine tragende Säule unserer Finanzierungsstruktur bilden. Dieses Konsortium stellt über einen Konsortialkreditvertrag (KKV) einen erweiterten Finanzierungsspielraum zur Verfügung und bietet damit zusätzliche Flexibilität sowie eine stabile Liquiditätsreserve.

Während in der Vergangenheit hauptsächlich Einzelgespräche mit den jeweiligen Banken geführt wurden, haben wir vor drei Jahren ein neues Austauschformat etabliert: das gemeinsame Bankers Meeting. Seither laden wir die Partnerbanken des KKV jährlich zu einem strukturierten Dialog ein.

Bankers Meeting 2025 am Standort Konzell

Auf Wunsch des Konsortiums fand das diesjährige Meeting am Standort Konzell statt. Zum Auftakt gab Werksleiter Armin Kienberger einen fundierten Überblick zur Historie, Entwicklung, dem aktuellen Status sowie zur künftigen Ausrichtung des Standorts.

Es folgte eine Rückschau auf das Geschäftsjahr 2024 mit unserem CFO Karsten Pax. Die Banken nahmen die präsentierten Zahlen und Einschätzungen durchweg positiv auf. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen der Belegschaft und das gemeinsam erzielte Ergebnis. Im Anschluss stellte Karsten Pax die Budgetplanung für die kommenden fünf Jahre vor. Trotz der weiterhin angespannten geopolitischen und weltwirtschaftlichen Lage äußerten sich die Banken zuversichtlich, dass Bischof+Klein die ambitionierten Planungsziele erreichen kann. Die Gruppe hat in den vergangenen Jahren wiederholt ihre Anpassungsfähigkeit und Widerstandskraft unter Beweis gestellt – genau daran knüpfen die aktuellen Erwartungen an, auch wenn die Störfeuer eher größer als kleiner werden.

Betriebsrundgang und persönlicher Austausch

Ein zentrales Anliegen der Banken war erneut, das operative Geschäft vor Ort kennenzulernen. Nach dem offiziellen Teil führte Martin Huber, stellvertretender Werksleiter, die TeilnehmerInnen durch die Produktion. Vorgestellt wurden modernste Maschinen, effiziente Abläufe sowie besondere technologische Stärken des Standorts.

Wie bereits im Vorjahr am Standort Lengerich zeigten sich die Gäste tief beeindruckt – nicht nur von der technischen Ausstattung, sondern vor allem auch vom Engagement der Mitarbeitenden. Die hohe Aufmerksamkeit, Offenheit und Gesprächsbereitschaft während des Rundgangs hinterließen einen durchweg positiven Eindruck bei allen Beteiligten.
 



Was ist ein KKV?

Ein KKV, also ein Konsortialkreditvertrag, ist eine besondere Form der Finanzierung, bei der sich mehrere Banken zusammentun, um einem Unternehmen gemeinsam einen größeren Kredit zu geben. Jede Bank übernimmt also nur einen Teil des Risikos. Alle Regeln und Bedingungen werden in einem gemeinsamen Vertrag festgehalten, damit für alle Beteiligten klare Spielregeln gelten.

Für das Unternehmen bedeutet das: Es gibt eine zentrale Finanzierungslinie mit festen Abläufen und Ansprechpartnern – auch wenn mehrere Banken beteiligt sind. Eine „führende Bank“ übernimmt die Koordination und sorgt dafür, dass alles rundläuft. Ein KKV ist besonders dann sinnvoll, wenn es um große Investitionen oder langfristige Finanzierungen geht, bei denen ein einzelnes Kreditinstitut nicht alles alleine stemmen könnte oder möchte.