Unsere Standorte – Bischof+Klein Konzell

Arbeitskultur geprägt

Jubilarehrung und Verabschiedung in den Ruhestand

22 JubilarInnen und acht RentnerInnen aus den Jahren 2022 und 2023 folgten der Einladung zum Wirt in Denkzell zur Jubilarfeier und Verabschiedung in den Ruhestand. Sie wurden von Werksleiter Armin Kienberger für 25 Jahre bzw. 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. Drei der vier Jubilare mit 40 Jahren hatten sogar ihre Ausbildung bei Bischof+Klein absolviert.

„In einer Zeit der schnellen Veränderungen sind es Menschen wie Sie, die mit ihrer Erfahrung, ihrer Loyalität und ihrem unermüdlichen Einsatz das stabile Fundament unseres Unternehmens bilden“, so Armin Kienberger in seiner Ansprache. „Jedes Jubiläum, das wir heute Abend feiern, erzählt eine Geschichte von Herausforderungen, die gemeinsam gemeistert wurden, und von Erfolgen, die wir zusammen erreicht haben.“

Werksleiter Armin Kienberger führte in einer Zeitreise durch 40 Jahre Bischof+Klein Konzell. So manche Halle wurde abgerissen und neu gebaut. Der Anlagenpark ist gewachsen und wurde modernisiert. Die Mitarbeiterzahl stieg von 242 in 1980 auf über 800 in 2018. Viele Maschinen wurden mit Sekt und Blasmusik getauft. Der letzte Papiersack lief 1997 vom Band; der Anlage „Rotraut“ wurde ein Trauerkranz umgehängt. 1994 betrat das Werk Konzell Neuland mit der ersten Kaschieranlage. Die Einführung des U-Pack® 2002 stellte einen weiteren Meilenstein dar. Immer wieder gab es Auszeichnungen für innovative Produkte. 

Armin Kienberger bedankte sich bei den JubilarInnen und RentnerInnen für ihre langjährige Treue und ihr Engagement. „Sie haben mit Ihrer Arbeit zum Wachstum des Unternehmens beigetragen und eine Arbeitskultur geprägt, die von Respekt, Zusammenhalt, absoluter Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft gezeichnet ist. Werte, auf die wir uns gerade heute wieder besinnen, um weiter erfolgreich zu sein.“ 

Johann Schlecht startete sein Berufsleben mit einer Ausbildung zum Verpackungsmittelmechaniker bei Bischof+Klein. Er arbeitete fast vier Jahrzehnte an der AD-Plastik. Heute ist sein Wirkungskreis der Längsschneider.

Für Ludwig Heigl war der Verpackungsmittelmechaniker der zweite Ausbildungsberuf. 1988 zogen die ersten Computer bei Bischof+Klein in Konzell ein. Er bildete sich zum Technikinformatiker weiter und betreute die EDV Hard- und Software. 2002 absolvierte er eine Weiterbildung zum IT-System-Engineer. Bis 2017 leitete er in Konzell die IT-Abteilung. Dann gab er die Leitung in jüngere Hände und wechselte in Teilzeit. 

Helmut Wenzl begann als fünfter Auszubildender als Verpackungsmittelmechaniker und ist jetzt im Konzeller Führungskreis angelangt. Nach einigen Jahren Berufserfahrung absolvierte er die Weiterbildung zum Industriemeister IHK. 1999 übernahm er die Abteilungsleitung der AD-Plastik. 2001 wechselte er als Abteilungsleiter in die Druckerei. Die Weiterbildung zum Technischen Betriebswirt absolvierte er berufsbegleitend. Seit 2006 ist er Hauptabteilungsleiter der Druckerei mit Druckumfeld. Absolut bemerkenswert: Seit seinem Eintritt 1982 bis heute weist seine Krankenstatistik gerade einmal 31 Krankheitstage auf! 

Personalleiterin Ilse Baumgartner begann ihre Karriere bei Bischof+Klein vor 40 Jahren in der Telefonzentrale und arbeitete später als Sekretärin. Von 1999 bis 2016 war sie Leiterin der kaufmännischen Ausbildung. Seit Mai 2003 ist sie Personalleiterin. Von 1992 bis 2014 war sie im Betriebsrat engagiert; bis 2012 sogar stellvertretende Betriebsratsvorsitzende.